Hafer – Ein altes wichtiges Getreide, dass man nicht vernachlässigen sollte.

Es gibt Ärzte, welche die Meinung vertreten, dass gut die Hälfte der Krankheiten heutzutage aufgrund von falscher Ernährung auftreten. Diese Zahl sollte uns akut alarmieren, dass etwas absolut nicht stimmt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns das jeden Tag bewusst machen und Alternativen suchen und leben. Wir stellen Ihnen heute eine alte Getreidesorte vor, die vor Ankunft der Kartoffel in Europa und der Zucht des Weizens eines der bedeutendsten regionalen Grundnahrungsmittel war. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass unser Körper so ausgesprochen gut auf dieses Getreide reagiert, weil es uns ja quasi in die DANN gebrannt ist, nachdem es all unsere Vorfahren verzehrten.

Hafer – Ein altes wichtiges Getreide, dass man nicht vernachlässigen sollte.

Woher kommt der Hafer und was ist das für eine Pflanze?

Hafer ist eine der wenigen Nutzpflanzen, welche tatsächlich in Mitteleuropa richtig heimisch ist. Wie die anderen Getreide Weizen, Roggen und Dinkel, gehört auch Hafer zu den Süßgräsern (Poaceae). Es gibt ca. 20 verschiedene Haferarten, von Goldhafer bis Spiegelhafer. Weil Hafer deutlich weniger ertragreich ist als die anderen Getreidesorten, wurde er sehr lange Zeit nicht aktiv gezüchtet sondern lediglich besammelt. Dadurch ist Hafer das Getreide, welches seinen Wurzeln noch am nächsten steht. Hafer ist ein sehr dankbares Getreide: es kann auf sehr kargen Böden noch gute Erträge liefern und ist sehr widerstandfähig gegen Trockenheit und Hitze; kann aber auch mit anhaltender Feuchtigkeit gut umgehen. Des Weiteren ist Hafer weniger anfällig bei starkem Wind umzuknicken und die maschinelle Ernte damit unmöglich zu machen.

Was ist am Hafer so gesund?

Die gesundheitlich positive Wirkung von Hafer ist auf eine breite Mischung an verschiedenen Stoffen zurückzuführen. Auffallend ist die hohe Nährstoffdichte, schon kleine Mengen Hafer wirken sehr nachhaltig sättigend. Zu den Inhaltsstoffen: Zum einen beinhaltet er kaum bzw. kein Gluten. Das ist gut, weil viele Menschen Gluten nicht sehr gut vertragen und Gluten sehr sauer auf den Körper wirkt (siehe unseren Artikel über basische Ernährung). Hafer enthält sehr viel Biotin, Zink, Vitamin B1 und B6, Silizium, Eisen, Magnesium und eine große Menge an Ballaststoffen. Biotin und Zink wirken sich sehr gut auf die Haut-, Nagel- und Haarbildung aus. Vitamin B1 wird vom Körper für Nervenzellen benötigt. Vitamin B6 wird ebenso für Nerven benötigt, es hat zudem aber auch noch eine sehr positive Wirkung auf die Blutbildung. Eisen ist das Mineral, welches in hohen Mengen in Fleisch zu finden ist. Weil Vegetarier und Veganer deshalb häufig an Eisenmangel leiden ist Hafer das perfekte Getreide für diese. Um den vollen Siliziumgehalt des Hafers zur Verfügung zu haben ist es wichtig ungeschälten Vollkornhafer zu konsumieren, weil das Silizium größtenteils in der äußersten Hülle des Getreidekorns zu finden ist. Neue Erkenntnisse zeigen außerdem, dass in Hafer auch große Mengen an sehr wertvollen Antioxidantien vorhanden sind.

Was ist am Hafer so gesund?

Wie Hafer schmackhaft essen?

Das größte Einsatzgebiet von Hafer findet sich in der Müsliindustrie. Hafer schmeckt pur so gut, dass es gequetscht in kaum einer Müslimischung fehlt. Wenn Sie nicht so gerne Müsli essen, gibt es noch viele andere gute Möglichkeiten, das Getreide in den Ernährungsplan aufzunehmen. Zum Beispiel als Bestandteil von Getreide- bzw. Gemüseburgern.

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