Fasten – Eine uralte Heilmethode erfährt frischen Wind. Wir erklären Ihnen alles wichtige rund ums fasten.

Das Fasten ist keine neue Mode-Erfindung. Die Menschen auf der Erde fasten seit sehr langer Zeit und es finden sich in allen Religionen bestimmte Fasten-Rituale. Im Christentum ist es die Fastenzeit vor Ostern. Im Islam wird jedes Jahr während des Ramadans tagsüber gefastet. Ebenso finden sich mehr oder weniger feste Fastenzeiten im Hinduismus, dem Buddhismus und vielen alten Naturreligionen. Aus religiöser Sicht wird fasten aber meist nicht als Körperreinigungsprozess wahrgenommen, sondern mehr als geistige Läuterung.

Fasten – Eine uralte Heilmethode erfährt frischen Wind. Wir erklären Ihnen alles wichtige rund ums fasten.

Warum fasten?

Die Gründe zu fasten können sehr vielfältig sein. Einige fasten, um abzunehmen, die anderen wegen der geistigen Herausforderung, manche um den Körper präventiv zu entschlacken und wieder andere nutzen das Fasten um Krankheiten zu heilen. Moderne medizinische Studien belegen, dass das sogenannte Heilfasten bei einigen Krankheiten sehr wirksam ist. Zu den von der Medizin bestätigten Effekten zählen die Senkung von Blutzucker und -fett. Des weitern hat das Fasten eine langfristig positive Auswirkung auf den Bluthochdruck und insbesondere bei Gelenkbeschwerden scheint das Fasten manchmal wahr Wunder zu wirken. So geht auch der Begriff des Heilfastens auf Otto Buchinger zurück, welcher durch eine dreiwöchige Fastenzeit seine langjährige rheumatische Arthritis loswurde.

Wie fasten?

Wie bei den Diäten, gibt es beim Fasten auch unzählige Variationen und Anleitungen. Wir können aus eigener Erfahrung sagen, dass das wichtigste ist sich den Schritt zu trauen und in die eigene Körperwahrnehmung zu gehen. Manche Menschen fasten 3 Tage, manche 7 und wieder andere bis zu 4 Wochen. Zur Einleitung der Fastenzeit sollte man den Darm vollständig entleeren. Das kann man entweder durch die Einnahme von Glaubersalz (Natriumsulfat) tun oder durch einen rektalen Einlauf mit einer lauwarmen Flüssigkeit. Das macht den Start um einiges leichter. Einige Menschen nehmen während der ersten Tage noch Saft und Gemüsebrühe zu sich, manche konsumieren diese in unregelmäßigen Abständen die komplette Fastenzeit hindurch und wieder andere verzichten komplett auf Energie und trinken lediglich Wasser und Tee während dieser Zeit. Wichtig ist es auf den eigenen Körper zu hören und das Fasten zu brechen, wenn es einem nicht gut. Wenn man nicht gleich ganz abbrechen will, kann es durchaus hilfreich sein ein Glas Saft zu trinken. Außerdem sollte man darauf achten, was man tagsüber tut, während man fastet. Einige können ohne Probleme weiter ihrer Arbeit nachgehen, andere brauchen zum fasten einen ruhigen Ort und nehmen sich extra Urlaub dafür. Es kann auch hilfreich sein, an einem fremden Ort zu fasten, weil man dort keine bestehenden Verhaltensmuster hat.

Wie fasten?

Wie das Fasten brechen?

Am Ende der Fastenzeit ist es sehr wichtig nur langsam wieder dem essen anzufangen. Eine gedünstete Karotte oder ein Apfel sind beliebte und empfohlene Nahrungsmittel zum Fastenbrechen. Auf jeden Fall sollte man es vermeiden direkt wieder „ganz normal“ oder auch nur annährungsweise viel zu essen. Man merkt dies leider beim Essen direkt noch nicht – aber wenn man zu schnell wieder zu viel isst, hat man mit starken Bauchkrämpfen zu rechnen.

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